Gemeinsam für Vielfalt und Zusammenhalt
Widerstand gegen extremistische Strukturen ist wichtiger denn je. Aktuelle Wahlergebnisse zeigen: Eine weltoffene Kultur und ein demokratisches Zusammenleben sind fragile Gebilde, für die wir kämpfen müssen.
Was ist Jamel rockt den Förster?
Jamel rockt den Förster ist ein Open-Air-Festival, das jährlich ein Zeichen gegen Rechtsextremismus setzt. Austragungsort ist Jamel: ein Dorf in Mecklenburg-Vorpommern, das gezielt von Neonazis besiedelt wurde. Mit der Veranstaltung leistet das Künstler*innenpaar Horst und Birgit Lohmeyer seit 2007 gelebte Zivilcourage.
Über die Jahre entwickelte sich das kleine Demokratiefest zu einem gesellschaftspolitischen Event mit hoher Medienpräsenz, bis zu 3.500 Besucher*innen und weltberühmten Musiker*innen wie Herbert Grönemeyer, Die Toten Hosen oder Die Ärzte. Wie wichtig in Jamel die Sache und nicht die Show ist, spiegelt auch das Prinzip des Hidden Line-ups wider: Die Acts bleiben bis zum Auftritt geheim. Neben Musik bietet das Festival auch Raum für Workshops, Informationsstände und gemeinsamen Austausch.

Auch besonders: Jamel rockt den Förster wird ehrenamtlich organisiert und ist nicht kommerziell.
Wie rockte Jamel den Förster 2026?

Leider ließ Starkregen die 19. Auflage erst mit einem Tag Verspätung am 5. September starten, auch der Campingplatz blieb gesperrt. Umso schöner war die Reaktion darauf: Viele Besucher*innen wurden in Kirchen und Privathäusern willkommen geheißen und fanden hier Unterkunft – ein mutmachendes Zeichen der Solidarität mit dem politisch motivierten Festival und seinen Gäst*innen.
Wir teilen die Werte, für die das Festival steht und möchten unseren Teil zum Erhalt beitragen: Mit unserer Saft-Bar versorgten wir deshalb Besucher*innen und Crew mit Getränken gegen Spenden, die dann gesammelt im Jamel rockt den Förster-Spendentopf landeten.
Wie kannst du das Festival unterstützen?
Hinfahren, mitfeiern und natürlich spenden! Denn das Festival wird überwiegend durch Spenden finanziert. Wenn du gern etwas beitragen möchtest, klick hier: https://www.forstrock.de/spenden/.


