„Bio hilft“ – mit Waren im Wert von über einer Million

„Bio hilft“ – mit Waren im Wert von über einer Million

17. Dezember 2025

120 Paletten Nahrung und Getränke für ukrainische Waisenkinder

Unter dem Motto „Bio hilft“ unterstützen auch in diesem Jahr wieder insgesamt 12 Bio-Unternehmen ukrainische Waisenkinder. Auf Initiative und koordiniert von Voelkel und dem Wendländer Alexander Ottavio konnten in diesem Jahr Lebensmittel und andere Hilfsgüter im Gesamtwert von rund einer Million Euro für den Verein Safety Home Ukraine mobilisiert werden. Damit ist „Bio hilft“ die größte Hilfsaktion der Biobranche.

„Gemeinsam mit den Biomarken Allos, Bauck, Elkershausen, ErdmannHAUSER, Holle, Lebensbaum, Lotao, Mogli, Naturata, Rapunzel und Sonnentor haben wir es geschafft, 120 Paletten mit dringend benötigten Hilfsgütern zur Verfügung stellen“, berichtet Jurek Voelkel. Insgesamt vier 40-Tonner mit unter anderem 56 Paletten Getränken, 10 Paletten Babynahrung, 20 Paletten Nudel- und Reiswaren sowie 13 Paletten Müsli haben in dieser Woche die Ukraine erreicht, wo die Ware dann an unterschiedliche Waisenhäuser verteilt wird, teilweise in direkter Frontnähe. Neben den genannten Bio-Marken wurde die Aktion in diesem Jahr auch von weiteren Akteuren wie der Band Sportfreunde Stiller und der Spedition Süßmilch unterstützt.

„In Anbetracht der gigantischen Finanzmittel, die aktuell in die Ukraine fließen, wird leider vergessen, dass Waffen das Leid der Zivilbevölkerung nicht lindern können. Wie immer in Kriegen trifft es aber besonders die Kinder“, mahnt Alexander Ottavio, Vorstand von Safety Home Ukraine. „Wir versorgen mittlerweile allein über 5000 Waisenkinder. Dazu sind auch noch 2000 sogenannte Frontkinder gekommen, deren Eltern vermisst werden. Das bedeutet nicht nur unfassbares emotionales Leid, sondern hier fehlt es wirklich am Allernötigsten. Darum sind wir allen beteiligten Unternehmen und Einzelpersonen wirklich so dankbar. Denn schon ein voller Magen ist für die Kinder dort aktuell ein echtes Geschenk.“

Jurek Voelkel ergänzt: „In Zeiten multipler Krisen beweist sich die besondere Kraft der Bio-Gemeinschaft. Bio steht für mehr als nur gesunde und giftfreie Produkte. Bio steht auch für Empathie und Kooperation. Jede Entscheidung im Regal für ein Bio-Produkt hilft, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen.“

Für Rückfragen:

Schmuckelement: Voelkel Pressemitteilung

Voelkel – Verantwortung für Mensch und Natur seit vier Generationen

Der Name Voelkel steht seit vier Generationen für traditionell hergestellte Frucht- und Gemüsesäfte, Fruchtsaftvariationen und Erfrischungsgetränke in Demeter- und Bio-Qualität. Das Sortiment umfasst über 250 Produkte aus fast 40 unterschiedlichen Kulturen. Noch heute wird die Bio-Kelterei aus dem Wendland von der Familie geführt. Denn neben Seniorchef Stefan Voelkel haben auch seine vier erwachsenen Söhne in der Naturkostsafterei ihre Berufung gefunden und arbeiten im Unternehmen. Drei davon, Jacob, Boris und Jurek, sind neben ihrem Vater in der Geschäftsführung tätig.
2011 hat sich die Familie Voelkel dazu entschieden, das Unternehmen in zwei Stiftungen zu überführen, deren oberstes Ziel die Förderung der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit ist. Das Unternehmen gehört damit den Stiftungen und nicht mehr der Familie. 90 Prozent des Gewinns der Voelkel GmbH fließen jährlich zurück in das Unternehmen mit rund 400 Mitarbeitenden. Die verbleibenden 10 Prozent gehen – wie durch die Satzung festgelegt – an gemeinwohlorientierte Projekte. Allein in 2024 haben so insgesamt 60 Initiativen, Vereine und Organisationen fast 400.000 Euro Förderung erhalten. Voelkel engagiert sich dabei besonders für den Erhalt der Artenvielfalt, unter anderem für die ökologische Saatgutzüchtung und den Anbau samenfester Gemüsesorten.
Voelkel hat sich bereits zum zweiten Mal nach den Kriterien der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) bilanzieren lassen und mit 663 Punkten eines der besten Ergebnisse in der Historie der GWÖ für Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden erzielt.
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