Voelkel ausgezeichnet mit BAUM Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis 2026

Voelkel ausgezeichnet mit BAUM Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis 2026

10. September 2026

Stellvertretend für das ganze Unternehmen wurde Boris Voelkel am 09. September für sein langjähriges Engagement mit dem BAUM Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis 2026 als „Transformationstreiber – KMU“ ausgezeichnet. Der Geschäftsführer Einkauf nahm die Ehrung im Rahmen der zweitägigen BAUM-Tagung „Unternehmen gestalten Europa“ entgegen, die sich als Lösungslabor und Inspirations- sowie Dialogfestival für ein wertebasiertes Europa versteht und im Europa-Park Rust stattfand. Der BAUM e.V. ist ein gemeinnütziges Unternehmensnetzwerk, das sich für nachhaltiges Wirtschaften innerhalb der planetaren Grenzen einsetzt. Gegründet 1984, zählt der Verein heute mehr als 700 Mitglieder.

Voelkel steht als Bio-Pionier seit jeher für eine Landwirtschaft, die Boden, Tiere und Menschen als symbiotische Einheit betrachtet und einen achtsamen Umgang miteinander voranbringt. In eigenen Worten bringt Boris Voelkel den Anlass seiner Ehrung so auf den Punkt: „Wir brauchen genussvolle, tolle, bekömmliche Produkte, um eine ökologisch, sozial und ökonomisch aufbauende Landwirtschaft unterstützen und vorantreiben zu können. Das geht aber nur, wenn wir aus den systematisch gewalttätigen und in sich zynischen Marktmechanismen ausbrechen und zu einem wärmevollen Miteinander übergehen.“

Insgesamt zeichnete BAUM in diesem Jahr fünf Persönlichkeiten aus. Sie alle setzen sich mit großem persönlichem Engagement für mehr Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Gesellschaft ein: Uwe Bergmann (Henkel AG & Co. KGaA) als Transformationstreiber Großunternehmen, Eva Danneberg (WERKHAUS Design + Produktion GmbH) als Transformationstreiberin KMU, Prof. Dr. Ottmar Edenhofer (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung PIK) als Transformationstreiber Wissenschaft und Claudine Nierth (Mehr Demokratie e.V.) als Transformationstreiberin Demokratie. Rund 280 Menschen nahmen an der zweitägigen BAUM-Tagung unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Carsten Schneider teil.

Boris Voelkel freut sich über die Auszeichnung als Bestätigung für einen Weg, den das Unternehmen von Beginn an geht: Bio ist für Voelkel weit mehr als ein Etikett, es ist eine Haltung für partnerschaftliche Anbaubeziehungen und transparente Prozesse sowie eine klare Absage an Marktmechanismen, die die Landwirtschaft langfristig schwächen.

Foto: © BAUM e.V./Foto: PH-otography

 

 

Für Rückfragen:

Schmuckelement: Voelkel Pressemitteilung

Voelkel – wahre Natürlichkeit

Der Name Voelkel steht seit vier Generationen für Frucht- und Gemüsesäfte, Fruchtsaftvariationen und Erfrischungsgetränke in Demeter- und Bio-Qualität.
Das Sortiment umfasst über 250 Produkte aus fast 40 unterschiedlichen Kulturen. Noch heute wird der Demeter-Pionier aus dem Wendland mit rund 450 Mitarbeitenden von der Familie geführt. Denn vier Söhne aus der vierten Generation haben in der Bio-Safterei ihre Berufung gefunden und arbeiten im Unternehmen. Drei davon – Jacob, Boris und Jurek – stellen heute die Geschäftsführung.
2011 hat sich die Familie Voelkel dazu entschieden, das Unternehmen in eine Stiftung zu überführen, deren oberstes Ziel die Förderung der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit ist. 90 Prozent des Gewinns der Voelkel GmbH fließen jährlich zurück in das Unternehmen. Die verbleibenden 10 Prozent gehen durch die Satzung festgelegt an gemeinwohlorientierte Projekte. Voelkel engagiert sich dabei besonders für den Erhalt der Artenvielfalt, unter anderem für die ökologische Saatgutzüchtung und den Anbau samenfester Gemüsesorten.Voelkel hat sich bereits zum zweiten Mal nach den Kriterien der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) bilanzieren lassen. Im Jahr 2025 erwirtschaftete Voelkel 161 Millionen Euro Umsatz. Die niedersächsische Getränke-Firma ist damit Europas größte, zu 100 Prozent in Bio produzierende Safterei.
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