Was ist Wasserkefir?

Fermentiert, kalorienarm und quicklebendig!

Immer mehr Menschen wünschen sich einen Mehrwert für ihr persönliches Wohlgefühl. Wasserkefir liegt dabei voll im Trend! Und bestimmt hast du auch schon von fermentierten Lebensmitteln gehört. Doch was ist das eigentlich? Und wie wird fermentierter RAW Wasserkefir hergestellt?

Was ist Wasserkefir?

Wasserkefir ist ein fermentiertes Getränk und eine kalorienarme Alternative zu Limonade. Es wird hergestellt auf Basis von Wasser, Zucker und Wasserkefir-Kristallen. Der Begriff „SCOBY“ wird zwar meistens für Kombucha verwendet, aber auch Wasserkefirkristalle sind eine symbiotische Kultur aus Bakterien und Hefen.

Aber was passiert genau beim Fermentieren?

Mikroorganismen, hier Milchsäurebakterien und Hefen aus dem Wasserkefir-Kristall, bauen Zucker ab und setzen ihn in andere Stoffe um.
Kein Labor, keine Chemie. Nur lebendige Kulturen, die ihre Arbeit machen und sich dabei sogar noch vermehren.
Die Hefen spalten den Zucker in Ethanol (Alkohol) und CO₂ (Kohlenstoffdioxid) auf. Die Milchsäurebakterien bauen das Ethanol weiter ab und produzieren dabei Milch- und Essigsäure
Das Ergebnis der Fermentation ist ein prickelndes, mild-säuerliches Getränk.
Fruchtig und quicklebendig

Wasserkefir Kristalle
Wasserkefir „Kristalle“
Bild: blackboard1965 – stock.adobe.com
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Inhaltsstoffe von Wasserkefir

Und was ist nach der Fermentation noch im Wasserkefir drin?

  • Lebendige Hefen und Milchsäurebakterien, die den gesamten Fermentationsprozess getragen haben
  • Organische Säuren – vor allem Milchsäure und Essigsäure, die das typisch frische, leicht säuerliche Aroma erzeugen
  • Vitamine – die Milchsäurebakterien produzieren im Zuge der Fermentation unter anderem B-Vitamine und Folsäure
  • Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Calcium
  • Natürliches CO₂ – für das angenehme Prickeln
  • Sehr wenig Restzucker – der größte Teil wird bei der Fermentation verbraucht
  • Sehr wenig Alkohol – in der Regel unter 0,5 %. Zum Vergleich: Ein überreifer Apfel oder frisch gepresster Fruchtsaft können ähnliche oder sogar höhere Werte erreichen. Wasserkefir gilt als alkoholfrei im lebensmittelrechtlichen Sinne.

Wasserkefir selbst machen – so gehts

Wasserkefir kannst du dir auch selbst zu Hause machen.
Das Grundrezept:

  • 1 Liter stilles Wasser
    (am besten gefiltert oder abgestanden, damit kein Chlor die Kulturen hemmt)
  • 30–40 g Rohrohrzucker – der Mineralstoffgehalt ist wichtig, reiner Weißzucker funktioniert schlechter
  • 30–40 g Wasserkefir-Kristalle
  • 2–3 getrocknete Feigen oder Datteln (für die Mineralstoffversorgung der Kristalle)
  • ½ Zitrone in Scheiben (für den pH-Wert)

Alles in ein großes Glas geben, locker abdecken – nicht luftdicht verschließen – und bei Raumtemperatur 24 bis 48 Stunden stehen lassen. Danach absieben, die Kristalle für den nächsten Ansatz aufbewahren und den fertigen Wasserkefir kühl stellen.

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Ruben – stock.adobe.com

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RAW Wasserkefir Zitrone Ingwer:
Mit Direktsaft aus aromatisch-scharfem Ingwer und sonnenverwöhnten Zitronen.

Warum RAW?

Pasteurisieren oder nicht? Nach der Fermentation stehen Hersteller*innen vor einer Entscheidung. Pasteurisierung – also kurzes, starkes Erhitzen – macht ein Getränk haltbarer und stabiler im Transport. Aber sie tötet auch das ab, was Wasserkefir so besonders macht: die lebendigen Mikroorganismen. Unsere Voelkel RAW Wasserkefire sind unpasteurisiert und gehören daher in den Kühlschrank. Die wertvollen, lebenden Mikroorganismen bleiben erhalten.

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