Ein Überblick zum Saftfasten
Für viele ist ein jährliches Saftfasten bereits zur Tradition geworden, um sich etwas Gutes zu tun und dem Körper wertvolle Nährstoffe zurückzugeben. Für andere ist das Fasten mit Saft noch ein unbekanntes Terrain. In diesem Artikel möchten wir euch helfen zu verstehen, was eine Saftkur genau ist, was sie bewirken kann und wie ihr dabei am besten vorgehen solltet.
Was bedeutet es, eine Saftkur zu machen?
Während des Saftfastens gönnst du deinem Körper innerhalb eines begrenzten Zeitraums eine bewusste Auszeit und Erholung. Zielgerichtet werden ihm ausschließlich nährstoffreiche Säfte zugeführt, um somit den Organismus und Stoffwechsel zu entlasten. Auf feste Nahrung wird in der Zeit des Saftfastens komplett verzichtet. Tee und stilles Wasser hingegen können beim Saftfasten allerdings wichtige Begleiter sein. Die Länge des Saftfastens ist dabei jedem selbst überlassen. Ein gängiger Zeitraum ist etwa drei bis acht Tage.
Was macht eine Saftkur mit dem Körper?
In der Zeit, in der wir unseren Körper ausschließlich mit Säften versorgen, bieten wir ihm die Gelegenheit, sich auf ausschließlich flüssige, nährstoffreiche Kost zu beschränken. In dieser Zeit verzichtest du bewusst auf feste Nahrung und gönnst deinem Körper eine Pause vom gewohnten Essrhythmus. Durch hochwertige Gemüsesäfte werden dem Körper Vitamine, Mineralien, Enzyme und Kohlenhydrate, aber nur wenige Kalorien zugeführt. So passiert der Wechsel vom Essen zum Fasten fast wie von selbst.
Mit dem Trinken der Säfte nimmst du mehr Nährstoffe auf als beim herkömmlichen Heilfasten (Fasten ausschließlich mit Tee und Wasser) — für viele fühlt sich das während der Fastenzeit angenehmer an.
Viele Menschen befürchten ein großes Hungergefühl während einer Saftfastenkur. Dieses kann in der Tat aufkommen, doch dem kann auch mit einem einfachen Hausmittel gut entgegengewirkt werden: Ingwer, der mit heißem Wasser aufgebrüht wird, füllt und beruhigt den Magen. Nach einer guten Vorbereitung auf das Fasten ist der Körper dazu im Stande auf die Umstellung von ausschließlicher Flüssignahrung umzustellen und kann den Energiebedarf aus dem körpereigenen Depot decken. Auf stärkere Körperliche Betätigungen solltet ihr allerdings verzichten, oder diese mit eurem/eurer Arzt*in besprechen.
Wie ist der Ablauf einer Saftkur?
- Eine sorgfältige Vorbereitung des Körpers ist für eine gelingende und effektive Saftfastenkur unabdingbar. Zuerst sollte sichergestellt werden, ob Saftfasten als richtige Fastenart in Frage kommen kann.
- Zum Start der Kur sollte ein Entlastungstag mit Reis, Kartoffeln oder Obst gewählt werden, um dem Körper mit leichten Mahlzeiten auf das Saftfasten vorzubereiten. Zusätzlich empfiehlt es sich viel Wasser und Tee, sowie morgens ein Glas Sauerkrautsaft zu trinken.
- Am zweiten Tag startet dann die Zeit ohne die Aufnahme fester Nahrung. Um den Darm an diesem Tag noch einmal sanft zu unterstützen, hilft es erneut, morgens ein Glas Sauerkrautsaft zu trinken. Dann geht es mit den Säften so richtig los – über den Tag verteilt empfehlen wir etwa einen Liter Gemüsesaft zu trinken und den Körper zusätzlich mit 1,5-2 Liter stillem Wasser, Kräutertee oder heißem Ingwerwasser zu versorgen. In diesen Tagen sollte man sich so viel Ruhe wie möglich gönnen.
- An Tag 7-8 wird die Fastenzeit durch das Fastenbrechen beendet. Die erste Mahlzeit ist für viele hierbei ein geriebener Apfel, den man langsam und genussvoll verspeisen sollte.
- Nachdem die Verdauung im Ruhemodus verweilte, wird der Körper nun behutsam wieder an feste Nahrung gewöhnt. Dafür benötigt er sogar mehr Zeit als für die Umstellung von Essen auf Fasten. Weitere Rezepte für das Fastenbrechen, sowie Informationen zu der Länge der Aufbautage finden sich hier auf meinefastenzeit.de.
Eine Saftkur mit dem Voelkel Fastenkasten
Unser Voelkel Fastenkasten bietet eine sorgsam abgestimmte Auswahl an verschiedenen Gemüsesäften in biologisch-dynamischer Qualität. Im Kasten enthalten sind 6 Flaschen Gemüsesäfte, eine Broschüre mit allen wichtigen Informationen zur Saftkur sowie eine gratis Zugabe des Kräuter-Extraktes bitter von Kruut.
Mehr Infos zu samenfestem Saatgut gibt es hier in unserem letzten Blogartikel zu lesen und hier auf unserem Reel auf Instagram zu sehen.
Gibt es Risiken bei einer Saftkur?
Während der ersten Tage einer Saftfastenkur kann es zu Kopfschmerzen, Müdigkeit und Frieren kommen. Hier sollte man auf die Signale seines Körpers achten und ihm seine verdiente Ruhe gönnen. Zudem ist Tee bei anfänglichen Beschwerden solcher Art ein feiner Begleiter. Gegen das Frieren hilft es, die Gemüsesäfte zu erwärmen und als Suppe zu sich zu nehmen.
Prinzipiell kann jeder gesunde Mensch fasten, doch er sollte dies stets bewusst und eigenverantwortlich tun. Wer unsicher ist oder an Vorerkrankungen leidet, sollte das Vorhaben einer Saftfastenkur in jedem Falle mit seinem Arzt oder seiner Ärztin besprechen. Dies gilt insbesondere, wenn man längere Zeitspannen- etwa ab 8 Tagen – fasten möchte.
Auf Saftfasten verzichten sollten Schwangere, Stillende, Kinder und Jugendliche. Denn diese Personen brauchen höhere Nährstoffzufuhren, die bei einer Saftkur nicht gewährleistet sind.
Weitere Informationen
Viele weitere und tiefgehende Informationen sowie wertvolle Tipps gibt es hier auf meinefastenzeit.de.



