Bedeutendste Auszeichnung Niedersachsens
Herzlichen Glückwunsch: Stefan Voelkel erhält den Niedersächsischen Staatspreis 2026.
Der Preis zählt zu den bedeutendsten Ehrungen des Landes und wird alle zwei Jahre an zwei Persönlichkeiten vergeben, die sich in besonderer Weise um Niedersachsen verdient gemacht haben – zum Beispiel in den Bereichen Kultur, Soziales, Wissenschaft, Umwelt oder Wirtschaft.
Ministerpräsident Olaf Lies würdigte Stefan Voelkel unter anderem dafür, dass er aus einem kleinen Betrieb einen großen, weiterhin familiengeführten Getränkehersteller mit inzwischen 450 Mitarbeitenden gemacht hat. Unternehmen wie Voelkel, so Lies, seien das Rückgrat der niedersächsischen Wirtschaft. Besonders hervorgehoben wurde außerdem Stefans langjähriges Engagement für soziale und ökologische Projekte.
Laudator Prof. Dr. Gerd Michelsen sah in Voelkel den Beweis dafür, dass Nachhaltigkeit langfristig zu ökonomischer Sicherheit und Stärke führt. Er würdigte Stefan für seinen festen Glauben an verbindende menschliche Werte und für eine Haltung, bei der nicht Gewinnmaximierung im Mittelpunkt steht.

Preisgeld wird gespendet

In seiner Danksagung widmete Stefan den Preis all denjenigen, die in den letzten hundert Jahren die Bio-Idee in die Mitte der Gesellschaft gebracht haben. Gleichzeitig appellierte er an die Politik, die Bio-Branche insgesamt stärker zu fördern.
Stefan Voelkel, der im Frühjahr dieses Jahres die Geschäftsführung an seine Söhne Jacob, Boris und Jurek übergeben hat, nutzte den Moment auch, um auf ein wichtiges gesellschaftliches Thema aufmerksam zu machen: In Deutschland wächst jedes fünfte Kind in Armut auf. Deshalb kündigte der fünffache Vater an, das Preisgeld an Organisationen zu spenden, die sich gegen Kinderarmut einsetzen.
Neben Stefan erhielt die Filmregisseurin Franziska Stünkel den mit insgesamt 35.000 Euro dotierten Staatspreis.



